Wie verändert die Telematikinfrastruktur bestehende Prozesse der Leistungserbringer?

5. Mai 2021 2 min. Lesezeit

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Wie verändert die Telematikinfrastruktur bestehende Prozesse der Leistungserbringer?

Die Telematikinfrastruktur ist der Schlüssel zur Digitalisierung der eigenen Prozesse und aktuell als das Thema der Zukunft in aller Munde. Zum einen bringt die Telematikinfrastruktur neue Vorgaben und Richtlinien mit sich, welche auf den ersten Blick schnell als eine Art Hürde wahrgenommen werden können. Betrachtet man aber das große Ganze und die Vision hinter der Telematikinfrastruktur, wird schnell klar welche enormen Vorteile sich in der sicheren Vernetzung sämtlicher Leistungserbringer des deutschen Gesundheitswesens verbergen und wie diese Technik die Zusammenarbeit der selbigen effizienter und einfacher macht.

Hier lässt sich ein schöner Vergleich zum World Wide Web – dem Internet ziehen. Früher als Trend oder gar technische Spielerei abgetan, hat das Internet innerhalb kürzester Zeit die Welt verändert und in vielerlei Hinsicht verbessert. An eine Welt ohne Internet ist heute nicht mehr zu denken, es optimiert die Zusammenarbeit und täglichen Prozesse der Menschheit enorm.

Die Telematikinfrastruktur entwickelt sich stetig weiter

Funktionierende Prozesse, die seit vielen Jahren praktiziert werden, ändert man selbstverständlich nicht einfach nebenher. Die Vernetzung durch den TI-Zugang muss sämtliche sicherheitsrelevanten Bereiche berücksichtigen und gleichzeitig eine Optimierung der bestehenden Prozesse ermöglichen. Dazu wird das sichere Netzwerk auf eine solide Basis gebaut und neue Berufsgruppen und Fachanwendungen werden nur Schritt für Schritt integriert. Leistungserbringer, welche in Zukunft an die Telematikinfrastruktur angebunden werden, haben den großen Vorteil auf bereits etablierte und funktionierende Anwendungen wie das eRezept oder die elektronische Patientenakte zugreifen zu können.

Dennoch wird es auch in den nächsten Jahren keine ausschließlich digitalen Prozesse im Gesundheitswesen geben. Vielmehr wird über längere Zeit eine Parallelverarbeitung vorherrschen und das Papierrezept wird es weiterhin geben. Einen Grund hierfür ist die mobile Nutzung der Daten, vorwiegend über Apps für Smartphones. Diese Art der Nutzung bedeutet ganz klar eine hohe Flexibilität, kann jedoch nicht von jedem Patienten erwartet und vorausgesetzt werden.

Ein starker Partner für den Weg in die Zukunft

Die opta data Gruppe widmet sich schon seit geraumer Zeit dem komplizierten Prozess der Einführung des e-Rezepts und ist dafür im ständigen Austausch mit
den Krankenkassen, um neue Prozesse abzusprechen, zu erweitern und zu verfeinern. Ebenso sucht opta data bereits heute aktiv den Austausch mit den Branchenverbänden, um gemeinsam in Pilotprojekten die Komplexität der Prozesse im Bereich der digitalen Patientenverwaltung aufzubrechen. Bezüglich der digitalen Prozesse im Gesundheitswesen sollten sich alle Leistungserbringer stets auf dem Laufenden halten und sich zur Optimierung der eigenen Prozesse einen starken Partner suchen, um für alle Neuerungen gut vorbereitet zu sein.

Markus Dikty arbeitete bereits bei mehreren gesetzlichen Krankenversicherungen. Er war frühzeitig mit der Aufnahme und Optimierung von Ablaufprozessen beauftragt und führte neue Lösungen ein. Er war bereits in leitender Funktion bei einem Softwarehersteller für gesetzliche Krankversicherungen tätig. Derzeit arbeitet Markus Dikty bei der opta data Gruppe. Dort unterstützt er als Referent der Bereichsleitung des Projekt- & Produktmanagements alle Fragestellungen rund um die Digitalisierung der Unternehmensgruppe und begleitet auch den Weg in die Telematik-Infrastruktur.