Die Zukunft der Telematikinfrastruktur

17. Februar 2021 2 min. Lesezeit

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Die Zukunft der Telematikinfrastruktur

Die gematik hat unter der Leitung von Geschäftsführer Markus Leyck Dieken in den vergangenen Tagen einen interessanten Einblick in ihre aktuelle Arbeit und die künftigen Pläne im Zusammenhang mit der Telematikinfrastruktur gewährt.

In ihrem aktuellen White Paper „Arena für digitale Medizin“ wird über die Zukunft der TI im Zusammenhang mit der digitalen Transformation philosophiert. Die gematik zeigt spannende Lösungsansätze, wie die „TI 2.0“ funktioniert und die Vorteile einer lückenlosen Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens alle Akteure erreichen kann. Auch von künftigen Anbindungsmöglichkeiten ohne stationäre Hardware wird in dem White Paper berichtet.

Doch bevor wir uns tiefer mit der Weiterentwicklung der TI in den kommenden Jahren auseinandersetzen, möchte ich hier auf den aktuellen Mehrwert einer TI-Anbindung eingehen. Viele angekündigte Fachanwendungen der TI waren ja bislang nur schöne Zukunftsmusik – gerade für Menschen, die tagtäglich mit analogen Patientenakten und Formularen vor dem geliebten Faxgeräten stehen.

Doch seit der Aktivierung von KIM (Kommunikation im Medizinwesen) oder dem eMedikationsplan hat sich dies grundlegend geändert. Die sichere und zentral gespeicherte Information über lebenswichtige Medikationsdaten sowie die effiziente Kommunikationslösung (KIM) für alle Akteure ist eine klare Entlastung im Tagesgeschäft. Mit Blick auf die Fachanwendungen, die uns bereits jetzt zur Verfügung stehen, ist es durchaus sinnvoll, die eigenen Prozesse bereits heute auf die Telematikinfrastruktur einzustellen und diesen wichtigen Schritt in die Zukunft zu gehen. Und spätestens wenn im Juli 2021 das eRezept den Weg in die TI findet, ist die eigene TI-Anbindung unverzichtbar.

Wir von opta data haben es uns zur Aufgabe gemacht, sämtliche Leistungserbringer im deutschen Gesundheitswesen auf ihrem Weg in die TI zu begleiten. Daher freuen wir uns über die spannenden Einblicke in die Weiterentwicklung der TI, denn auch wir arbeiten mit unserem Innovation Lab aktuell an Lösungen, die eine TI-Anbindung ohne stationäre Hardware möglich macht. Mehr zu diesem Thema findet sich hier in unserem Pilotprojekt Hebammen.

Markus Dikty arbeitete bereits bei mehreren gesetzlichen Krankenversicherungen. Er war frühzeitig mit der Aufnahme und Optimierung von Ablaufprozessen beauftragt und führte neue Lösungen ein. Er war bereits in leitender Funktion bei einem Softwarehersteller für gesetzliche Krankenversicherungen tätig. Derzeit arbeitet Markus Dikty bei der opta data Gruppe. Dort ist er als Senior Fachexperte Digitalisierung für alle Fragestellungen rund um die Digitalisierung der Unternehmensgruppe zuständig. Er begleitet dabei den Weg in die Telematik-Infrastruktur.